Freitag, 19. April 2013

"Einen großen Teil meines Lebens habe ich damit verbracht zu versuchen, vor den Menschen, die mich liebten, nicht zu weinen. Daher wusste ich genau, was Augustus da tat. Du beißt die Zähne zusammen. Du siehst zur Decke. Du sagst dir, es tut ihnen weh, wenn sie dich weinen sehen, und dann bist du nur noch ein Kummer in ihrem Leben, und weil du kein Kummer sein willst, darfst du nicht weinen, und das alles redest du dir ein, während du zur Decke siehst, und dann schluckst du, obwohl sich deine Kehle nicht schließen will, und siehst den Menschen, der dich liebt, an und lächelst."

- Das Schicksal ist ein mieser Verräter

2 Kommentare:

  1. ich möchte vor meinen Lieben heulen,
    das schlimmste beim tot meiner Mutter war das,
    alle mich angesehen haben, mit den unausgesprochenen worten:
    "warum weint er nicht, ist er krank, seine mutter ist tot da weint man doch."

    ich kann meine gefühle nicht zeigen, hab ich in der schule gelernt.

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    1. So ging's mir früher auch. Ich finde das ist keine Schande..

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